Testpflicht

Eilantrag gegen Zutrittsverbot an Schulen für Ungetestete abgelehnt

“Dazu Kultusminister Christian Piwarz: »Das ist eine ganz wichtige Entscheidung für den Schulbetrieb. Wir sehen uns in unserer Rechtsauffassung bestätigt und werden den Schulbetrieb nach Ostern entsprechend vorbereiten.«
Mehr Details gibt es hier: www.medienservice.sachsen.de/medien/news/249210.”

Regelmäßige Selbsttests

Die Antigen-Schnelltests führen die Schüler*innen selbst unter Anleitung der Lehrperson zu Beginn ihrer ersten Stunde im Unterrichtszimmer durch.

Hier gibt es eine Video-Anleitung: Selbsttests – Die richtige Handhabung II – YouTube

Regelungen zum Unterricht bis zu den Osterferien

Der Unterricht findet weitestgehend nach dem aktualisierten Stundenplan statt. Änderungen werden über den EduPage-Vertretungsplan bekannt gegeben.
Die Hauptschulgruppe 9 hat nach Sonderplan wöchentlich Präsenzunterricht, in Klasse 10 findet bei Fächern mit Gruppenstärke über 16 der Unterricht auch im Wechselmodell statt.

Essenversorgung durch Sodexo ist möglich, erfolgt aber in Assietten. Da keine Mittagspause geplant ist, erfolgt die Esseneinnahme nach individuellem Zeitplan der Schüler*innen.

Ganztagsangebote können zur Zeit noch nicht durchgeführt werden.

Hinweise zur Corona-Schutz-Verordnung

Was ist zu tun, wenn das Ergebnis des Selbsttests positiv ist?

“Wird eine Schülerin oder ein Schüler im Antigen-Selbsttest positiv getestet, begibt sich die Schülerin oder der Schüler je nach Alter in ein freies Zimmer und wartet dort auf die Abholung durch die Eltern oder verlässt selbstständig die Schule, begibt sich in häusliche Quarantäne und informiert das Gesundheitsamt.

Die Schulleitung kontaktiert die Erziehungsberechtigten und informiert ebenso das zuständige Gesundheitsamt.

Die endgültige Beurteilung, ob eine COVID-19-Infektion vorliegt und welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, obliegt dem Gesundheitsamt.”

Welche Konsequenzen hat es, wenn Eltern ihre Kinder ohne Einverständniserklärung in die Schule schicken bzw. wenn Schüler sich weigern, den Selbsttest durchzuführen?

“Wenn Schülerinnen und Schüler oder Erziehungsberechtigte weder der Testung an der Schule zustimmen, noch eine ärztliche Bescheinigung über das Nichtbestehen einer Infektion oder ein anderweitiges aktuelles negatives Testergebnis vorlegen, dann ist eine Teilnahme am Präsenzunterricht nicht möglich. Die Kinder oder Jugendlichen müssen die Lernzeit zuhause verbringen und werden mit Lernaufgaben versorgt. Mit einer vollumfänglichen Betreuung der Schülerinnen und Schüler durch Lehrkräfte, wie zu Zeiten der Schulschließungen oder wie im Präsenzunterricht, kann nicht gerechnet werden.”

Wie ist das Zutrittsverbot genau geregelt?

Der Zutritt auf das Schulgelände gemäß § 5a Absatz 5 der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung ist verboten, wenn nicht durch eine aktuelle ärztliche Bescheinigung oder durch einen Test mit negativem Ergebnis nachgewiesen wird, dass keine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. Der Zutritt zur Schule ist hingegen gestattet, wenn unmittelbar nach dem Betreten ein Test durchgeführt wird.

Es gilt Maskenpflicht

“Alle Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, sonstiges Personal und Eltern müssen auf dem Gelände der Schule und im Schulgebäude eine medizinische Maske tragen. Die Maskenpflicht gilt nicht, wenn ein ausreichender Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann Von der Maskenpflicht im Unterrichtsraum ausgenommen sind Schülerinnen und Schüler der Grund- und Förderschulen.”

Erneute Schließung möglich

“Wie bisher können Kindertageseinrichtungen und Schulen wieder geschlossen werden, wenn der Sieben-Tage-Inzidenzwert von 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb eines Landkreises oder Kreisfreien Stadt an fünf Tagen andauernd überschritten wird. Der Präsenzunterricht an Schulen und die Kindertagesbetreuung kann wiederaufgenommen werden, wenn der 100-er Inzidenzwert an fünf Tagen unterschritten wird. Neu ist eine „Hotspotregelung“. Von der notwendigen Schließung der Einrichtungen kann abgewichen werden, wenn das Überschreiten des maßgeblichen Inzidenzwertes auf einen konkreten räumlich begrenzten Anstieg der Infektionszahlen (Hotspot) zurückzuführen ist, der mit dem Betrieb von Kindertageseinrichtungen und Schulen nicht im Zusammenhang steht.

Die wesentlichen Regelungen zum Schul- und Kitabetrieb stehen in den § 5a, § 5b und § 5c der Corona-Schutz-Verordnung vom 5. März. Die Verordnung gibt es hier.

weitere Hinweise: FAQ: Tests | SMK-Blog (sachsen.de)