Bundesnotbremse führt zu Schulschließung

Nach dem Beschluss des Vierten Bevölkerungsschutzgesetzes (Novelle des Infektionsschutzgesetzes) und dessen Inkrafttreten am Freitag, 23. April 2021, müssen voraussichtlich bereits am Montag, 26. April 2021 in weiten Teilen Sachsens Schulen und Kindertageseinrichtungen wieder schließen.

Eltern, Schüler, Lehrkräfte, Erzieher – sachsen.de

Entsprechend der unten aufgeführten bundesweiten Regeln für die Öffnung bzw. Schließung von Schulen haben ab Montag, 26. April 2021 nur die Abschlussklassen Präsenzunterricht (–> Sonderplan).
Für alle anderen Klassen gilt erneut häusliche Lernzeit.

Regeln für Schulen

  1. Ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen ist zwingend Wechselunterricht ab dem übernächsten Tag durchzuführen.
  2. Ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 165 an drei aufeinanderfolgenden Tagen ist Präsenzunterricht ab dem übernächsten Tag untersagt. Schülerinnen und Schüler verbringen ihre Lernzeit zu Hause im Distanzunterricht. Ausnahmen gibt es für die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen. Sie können ihre Schulen weiterhin besuchen.
  3. Die jeweiligen Regelungen treten am übernächsten Tag außer Kraft, wenn der Inzidenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten ist. Diese vom Bund festgelegten Schwellenwerte entscheiden bis zum 30. Juni 2021 darüber, in welcher Weise Schule und Unterricht stattfinden können.
  4. Schülerinnen und Schüler, Hortkinder und Lehrkräfte sowie Erzieherinnen und Erzieher müssen sich für den Besuch der Schule oder Kita zweimal pro Woche testen lassen. Alle weiteren bekannten Schutz- und Hygienemaßnahmen (auch die Maskenpflicht im Unterricht) an Schulen gelten fort.
https://www.bildung.sachsen.de/blog/index.php/2021/04/22/bundesnotbremse-regeln-fuer-den-schul-und-kitabetrieb/?fbclid=IwAR1QhTLSzxN9xQNw7So8qTPRAAPmHhwbkK7Tvw8TDkAZkv24nBnMP8bQQhE